Donnerstag, 27. märz 2008
WAS IST IDENTITÄT?
... Generell lässt sich sagen, das der Begriff der Identität als Antwort auf die Frage zu verstehen ist, wer man selbst, oder was das Subjekt ist. Identität im psychologischen Sinn, versucht die
Frage nach den Bedingungen zu beantworten, die eine situationsübergreifende, lebensgeschichtliche Gleichheit in der Wahrnehmung der eigenen Person möglich machen, d. h.: die innere Einheitlichkeit,
die Übereinstimmung der eigenen Person mit sich selbst trotz äußerer Wandlungen und Veränderungen. Damit greift die Psychologie eine philosophische Frage auf. Voraussetzung für das konstruieren
einer Identität ist die Identifikation. ...
... Das Eingebundensein des Subjekts in die ideologischen Strukturen im althusserschen Sinn scheint unausweichlich, demgegenüber Protest und Aktivismus naiv und zwecklos erscheinen, da jede
Strategie dieser Struktur zu entkommen wieder in der Anwendung einer Strategie endet, die sich dieser Strukturen bedient. ...
Die Bilder spiegeln und imitieren die Massenproduktion und die Matrix wieder, durch die handgemalten Abweichungen kommt Identität in das eigentlich mechanische Raster.
MINIMAN
Miniman is an alter ego identity construction of a fictive rapper. The character has got attitudes, values, and a biography determining him and his actions and thus defining his identity. I choose
a rapper because it is a figure that talks a lot and this way I can express the topics I want to communicate. It is not only about being cultural and socially critical or critical about the rap
genre in general – what is going on there; what are the mechanisms and attitudes – but also to entertain.
In a simplified way three aspects are characteristic about a rapper: 1) he is member of a minority; 2) he exhibits an offended manliness; 3) He speaks exclusively from his point of view without
acknowledging other opinions.
What is Miniman exactly? Socially he is more or less a looser. He has been oppressed in his childhood and is now forced by his basic social desires to stand up and position him self in society. He
is disorientated and confused. His buddy Steve helps him in his process to find his place socially and musically. He gives him the motivation and the orientation he needs. Having had difficulties
in finding the right tone he finally plays with social codes successfully by being himself. He criticizes the rap genre by being ironic about the absoluteness of the rap point of view.
The CD contains four tracks: Two of them are skits in which the audience gets to know Miniman better and what situation he is in. The other two tracks are pop/rap songs.
FABIAN KOCHENDÖRFER
Geboren am 12.10.1976 in Stuttgart.
Abitur an der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe in Stuttgart 1996.
Studium der Philosophie und Kunstgeschichte auf Magister an der Universität Tübingen 1997 bis 2000.
Studium des Kommunikationsdesigns an der Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung in Stuttgart, von 2001 bis 2005, abgeschlossen mit Diplom bei Diedrich Diederichsen.
Master of Arts Studiengang von 2003 bis 2005, verliehen von der University of Portsmouth.
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Donnerstag, 13. märz 2008
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Donnerstag, 13. märz 2008
RAUMCOLLAGE
Ein Meer aus Wünschen, Sehnsüchten,
Dingen, die man braucht,
um glücklich zu sein.
Wer sucht was und was braucht man wirklich?
Ein Meer als Masse im seltsamen Spiel
zwischen Selbstfindung und Selbstverlust.
Das eigene Spiegelbild,
die Reflexion eines anderen,
ein Kommen und Gehen
in der verführerischen Endlosschleife des Konsums.
SOFIA KAWLOSKA
geboren 1972 als 4. Tochter sibirischer Eltern in Moskau
Lebt und arbeitet seit 1991 in Berlin, wo sie freie Kunst und Malerei studierte und maßgeblich am Aufbau der international agierenden Künstlergruppe „Berlin/Moskau“ beteiligt war.
Als zentrales Mitglied ist sie mit zahlreichen eigenen Arbeiten sowie mit einigen Co-Produktionen am intermedialen Projekt der ADH „Kunst und öffentlicher Raum“ beteiligt und leitet die Galerie
„vonhiernachda“.
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Donnerstag, 13. märz 2008
WATCH OUT!
Zwischen den Schichten des Lebens schwimmt der immergegenwärtige Alltag und es blitzen durch verfremdete Geschwindigkeiten Spitzen diffuser Realitäten wie tänzelnde Schwalben im Wind (an uns
vorbei).
So heben wir tapfer die Vorhänge (Gardinen) der Zeit (Vergänglichkeit) ohne den Weg zu erwarten, welcher uns neugierig und vorsichtig (ängstlich) zugleich vorantreibt um am Ende ruhelos den
Zauberwald zu durchforsten (durchschauen) und die Suche endet, denn der Punkt ist erreicht wo die Klarheit der Sehnsucht den Raum erfüllt.
MARCO FISCHER
geboren 1982 in Reutlingen
Gelernter Schreiner im Betrieb des Onkels. Derzeit Kursleiter diverser Kreativkurse an der Volkshochschule Stuttgart, sowie des Wochenendseminars zum Thema „Kunst am Bau“.
Marco lebt mit seiner Frau Marie, einer engagierten jungen Sängerin und ihrer gemeinsamen Tochter Michaela in Bad Cannstatt. Hier beim FC Hinterhof zeigt er seine erste Einzelarbeit einem kleinen
Publikum.
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Donnerstag, 21. februar 2008
DIE PERIODE
Das verwendete Material ist jeweils eine Damenbinde, die mit unterschiedlichen Materialien bearbeitet wurde. Ausgangspunkt für diese Arbeit war das Wörterspiel Periode - Kunstperiode –
Künstlerperiode, die auch einen autobiografischen Ansatz vereint, da ich ausschließlich 18 Künstler verarbeitet habe, die für mich und meinen künstlerischen Werdegang von Bedeutung waren. (Serie
aus 18 Objekten)
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Donnerstag, 21. februar 2008

15 SEC BUDAPEST
"Es waren die Anfangstage der digitalen Fotografie, ich kam zum ersten Mal in Besitz einer Sony Cybershot. Wie ein Berserker fotografierte ich alles was mir vor die Linse kam.
Irgendwann merkte ich, aha man kann ja für 15 Sekunden filmen mit dem Teil, Waaahnsinn!
Doch dann merkte ich, das es etwas für sich hat, diese 15 Sekunden, etwas anderes als ein Foto, mehr als ein Augenblick und doch keine Geschichte. Kleine Impressionen festgehalten in einigen
Sekunden. So fotografierte ich immer seltener, und filmte lieber, die vollen 15 Sekunden ausnutzend. So entstanden diese wackligen, pixeligen Aufnahmen in einer Stadt die ich lieben gelernt hatte
und die meine Eindrücke widerspiegeln. Einfahrende U-Bahnen, Wahlkampfveranstaltungen, verballerte Morgenaufnahmen in schlimmen Zuständen auf unserer Dachterrasse, lieb gewonnene Freunde und
Freundinnen, Vorlesungen usw.
Heute will ich sie mit Musik präsentieren, weil es doch irgendwie Bilder bleiben, wenn Gedanken schweifen habe ich meist die Bilder präsent, weniger den Ton…die Bilder eines halben Jahres in der
ungarischen Hauptstadt, MEINES HALBEN JAHRES…verdammt war es eine geile Zeit!"
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